Brand
einer Garage
(zum Bericht aus der Amberger Zeitung 20.02.06
[Bericht im PDF Format])
Am Samstag 18.02.2006 wurde die FF Vilseck gemeinsam mit den Wehren Schlicht und Sorghof um 12:25 zu einem Brandeinsatz in Vilseck alarmiert. Laut Alarmmeldung handelte es sich dabei um einen PKW-Brand, wobei sich der PKW noch in einer Garage befinden soll.
Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden, so dass von einem Feuer größeren Umfangs auszugehen war. Aufgrund dieser Tatsache wurde die Feuerwehr des US-Lagers mit der Drehleiter umgehend nachgefordert.
Vor Ort stellte sich die Lage dann wie folgt dar: Eine an ein Wohnhaus angebaute Garage stand in Vollbrand. Eine weitere Ausbreitung auf das Wohnhaus war zu befürchten.
Als erste Maßnahme
wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Erkundung ins Wohnhaus
geschickt. Da dieser Trupp schnell festgestellt hatte, dass das Feuer noch nicht
auf das Wohnhaus übergegriffen hatte, wurde der Trupp zur Brandbekämpfung
in die Garage beordert.
Ein weiterer Atemschutztrupp wurde zur Unterstützung ebenfalls in die Garage geschickt.
Da bereits unter den Dachziegeln Feuer zu erkennen war, wurde die nach kurzer Zeit ebenfalls eingetroffene Drehleiter zur Öffnung der Dachhaut eingesetzt. Hier konnte mit einem weiteren C-Rohr die weitere Ausbreitung des Feuers gestoppt werden.
Anschließend wurde noch das Dach zur weiteren Kontrolle teilweise abgedeckt, um sicher gehen zu können, dass keine Brandnester mehr vorhanden sind.
Nachdem es gelungen war das Feuer unter Kontrolle zu bringen, wurde schließlich noch der Spitzboden der Garage kontrolliert. Die in der Garage vorhandene Betondecke verhinderte hier jedoch eine Ausbreitung des Feuers.
Schließlich konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und die Feuerwehren Schlicht und Sorghof sowie die Feuerwehr des US-Lagers aus dem Einsatz heraus gelöst werden. Die Brandursache sind vermutlich Wartungsarbeiten an einem Motorrad, welches in der Garage stand.
Da man bei den Nachlöscharbeiten größere Mengen Brandschutt aus der Garage entfernen musste, wurde in Absprache mit dem Hauseigentümer ein Container zum Entsorgen des Brandschutts organisiert.
Nach ca. 2,5 Stunden konnten die Nachlöscharbeiten schließlich abgeschlossen werden und alle Fahrzeuge wieder im Gerätehaus einrücken.
(Fotos: Berendes Rainer)